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Chemische Enthaarungscremes
Die Enthaarungscreme gilt als Kompromiss zwischen den derzeitigen Methoden zur Haarentfernung. Sie schmerzt nicht wie eine Wachsbehandlung, ist recht Kosten günstig und
die Haare bleiben bis zu zehn Tage fern.
Zu Pflegezwecken sind den Cremes oftmals Stoffe wie Aprikosenöl, Vitamin E und Bisabolol zugesetzt.
Die Anwendung zur Enthaarungsmittel oder auf der Brust ist relativ unbedenklich, während die Enthaarungscreme im Intimbereich schon etwas riskanter ist.
Die Creme wird auf die Haut aufgetragen und muss anschließend, je nach Produkt, drei bis zehn Minuten einwirken. Dabei weicht das Haar bis zu zwei Millimeter unter der Haut auf, ohne das die Wurzel zerstört wird.
Der entscheidende Wirkstoff ist Thioglycol, welcher unter Einfluss von Wasser Schwefelwasserstoff abspaltet. Diese Schwefelverbindung greift das Protein Keratin an und sorgt so für die Auflösung des Haares.
Keratin ist für die Stabilität der Haare und Nägel zu ständig, welche durch die Verwendung der Creme zerstört wird.
Thiogycol ist giftig und wird bei der Verwendung teilweise von der Haut aufgenommen. Das ist auch der Grund, warum viele Frauen und Männer allergisch oder mit Entzündungen auf chemische Enthaarungscremes reagieren.
Gerade die empfindliche Haut im Schambereich ist schnell irritiert. Die Creme darf auch niemals in Kontakt mit den Schleimhäuten kommen!
Daher sollte die Verträglichkeit auf das Produkt auf einer kleinen Hautstelle getestet werden.
Die Damen und Herren, die eine empfindliche Haut haben, neigen eher zu unverhofften Reaktionen als welche mit normaler Haut.
Die Anwendung einer Enthaarungscreme ist einer ihrer großen Vorteile, da sie schnell auf die trockene Haut aufgetragen ist und nach der Einwirkzeit mit einem Spatel (liegt der Packung in der Regel bei) einfach entfernt wird.
Anschließend wird die restliche Creme und die aufgelösten Haare gründlich von der Haut abgespült. Fertig.
Die Einwirkzeit sollte unbedingt beachtet werden, ist das Risiko auf Hautreizungen noch größer!
Vom Aufwand her und der zu investierenden Zeit, ist diese Enthaarungsmethode vergleichbar mit der Rasur. Auch die Kosten sind ziemlich ähnlich.
In der Regel ist die Creme auch lang anhaltender, bei manchen Frauen und Männer sind allerdings auch noch wenigen Tagen schon wieder Stoppelchen da. Wie bei der Rasur.
Eine chemische, enthaarende Creme ist für die, die keine empfindliche Haut haben und Wert auf eine schmerzfreie Intimhaarentfernung legen, ideal.
Doch nicht zu vergessen ist das vergleichsweise hohe Risiko auf Allergien und Entzündungen.
Ein weiterer Nachteil ist der oftmals unangenehme Geruch, den die Enthaarungscreme mit sich bringt. |
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