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Vergleich der
Methoden

Halawa

Die Entfernung der Haare mit Wachs zählt zu der nicht-dauerhaften Epilation. Die Haare werden also vollständig mitsamt ihrer Wurzel entfernt, doch nach einigen Wochen sprießen sie erneut.
Bei der Wachsmethode unterscheidet man in Warmwachsen und Kaltwachsen. Das Prinzip ist bei Beiden dasselbe, der Vorgang und die Methodik variieren.

Der Begriff Warmwachs meint eigentlich Halawa, ein Haarentfernungsmittel aus dem Orient, ein klebriges Gemisch aus karamellisiertem Zucker und Zitronensaft, der aber auch durch andere organische Säuren, z. B. Salicylsäure, ersetzt wird.
Die warme, flüssige Masse wird mit Hilfe eines Holzspatels auf die zu enthaarende Körperstelle aufgetragen und umschließt die Haare. Dann wird ein Vlies- oder Stoffstreifen darauf gelegt und in Richtung des Haarwuchses fest gestrichen.
Mit einem Ruck wird der Streifen gegen den Strich abgezogen, dabei sollte die Haut gespannt sein, da sich die Haare so leichter ausreißen lassen und die Prozedur weniger schmerzt. Die Haare bleiben an dem Wachsstreifen kleben. Andere benetzen ihre Fingerspitzen mit Halawa und zupfen die Häarchen per Hand aus.
Diese Art ist jedoch nicht so effektiv und zeitaufwendiger.

Im Orient ist die Intimenthaarung mittels Warmwachs ein alter Hut, denn der Islam schreibt seinen Anhängern eine regelmäßige Enthaarung vor, vor allem des Intimbereiches. In den westlichen Ländern empfand man diese Methode lange als unmenschlich, dabei ist sie mit weniger Schmerzen behaftet als wenn man sich epiliert oder Kaltwachs anwendet.

Die Herstellung von Halawa nimmt viel Zeit in Anspruch und aus diesem Grund versammeln sich oft befreundete oder verwandte Damen bzw. Herren, um gemeinsam Schönheitspflege zu betreiben.
Viele ältere, arabische Frauen haben sich auf die Haarentfernung spezialisiert und betreiben sie kommerziell.
Da die Warmwachs-Enthaarung sehr gründlich ist, wird sie von immer mehr Kosmetiksalons angeboten.

Wer schon einmal zu Hause sich am Warmwachsen versucht hat weiß, dass es mit einigen Komplikationen verbunden ist. Denn es klebt, schmiert und irgendwie fehlt immer eine Hand, um die Haut zu spannen. Man kommt auch nicht überall an.
Dazu gehört schon ein wenig Übung und Erfahrung, denn das Wachs darf nicht zu warm und nicht kalt, nicht zu flüssig und aber auch nicht zu trocken sein, denn das wirkt sich alles auf das glatte oder weniger glatte Ergebnis aus. Zum Glück stehen diese Angaben auf den Verpackungen und Anleitungen, damit man einen ungefähren Richtwert hat. Damit die Haare gut vom Wachs gegriffen werden können, sollten sie einige Millimeter lang sein, mindestens ein halben Zentimeter. Danach ist die Haut bis zu vier Wochen glatt und die Schmerzen lassen nach einigen Anwendungen nach. Eventuelle Wachsrückstände können mit reichlich Öl entfernt werden.

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