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Brazilian Waxing
Vergleich der
Methoden

Kaltwachsstreifen

Die Entfernung der Haare mit Kaltwachsstreifen gehört, wie die Halawa-Anwendung, zum Bereich der nicht dauerhaften Epilation.
Während man bei der Halawa-Methode das erhitzte Wachs auf die Haut aufträgt und mit einem Vlies wieder abzieht, werden bei den Kaltwachsstreifen mehrere Arbeitsgänge zusammen gefasst.

Die Streifen bekommt man in jedem Drogeriemarkt von verschiedenen Herstellern in unterschiedlichen Größen, auf den jeweiligen Einsatzort abgestimmt. So sind Kaltwachsstreifen für das Gesicht kleiner und schmaler als die für die Beine beispielsweise.
Wie viele Streifen bzw. Packungen man benötigt, hängt nicht nur von der Körperstelle, sondern auch von den Haaren ab, denn stärkere und dickere Häarchen lassen sich schwieriger und nur in mehreren Anläufen entfernen.
Es empfiehlt sich, wie so oft, mit wenigen Streifen anzufangen und dann bei Bedarf weitere nach zukaufen. Schließlich sollte man nicht vergessen, dass alle Arten der Epilation in gewisser Weise schmerzhaft sind und daher sollte man die Anwendung erst einmal ausprobieren.

Bei den Kaltwachsstreifen handelt es sich um Papierstreifen, die mit einer speziellen Wachsmischung beschichtet sind.
Die Streifen werden einzeln verwendet und vor der Benutzung kurz in den Händen erwärmt. Dann drückt man sie mit der Wuchsrichtung auf die zu enthaarende Körperstelle und zieht den Streifen in einem Ruck gegen den Strich wieder ab.
Dieser Vorgang wird so oft wiederholt, bis die Haut glatt und haarfrei ist.

Hilfreich ist es, wenn man die Haut vorher mit einem Babypuder entfettet.
Damit die Häarchen optimal vom Wachs umschlossen werden können und kleben bleiben, sollten sie mindestens fünf Millimeter lang sein. Feine Haare lassen sich meist problemlos entfernen, wobei es mit dickeren Haaren schon schwieriger wird, daher ist der Erfolg im Intimbereich oft relativ begrenzt.
Da man sich mit den Kaltwachsstreifen viele Arbeitsgänge spart und der Aufwand lange nicht so hoch ist wie beim Warmwachsen, sind sie ideal für die Heimanwendung.

Da die Wachsschicht schnell anfängt zu schmieren, sobald sie warm ist, sollte man zügig arbeiten. Ein weiterer Minuspunkt sind die klebrigen Wachsrückstände auf der Haut.
Zum Glück kann man diese aber recht unkompliziert mit reichlich Öl entfernen.
Doch wer sich für diese Art der Haarentfernung entschieden hat weiß, dass er bis zu vier Wochen Ruhe hat vor neuen Häarchen. Und wenn man die ersten schmerzhaften Anwendungen hinter sich gebracht hat wird Frau und auch Mann bald feststellen, die Schmerzempfindlichkeit abnimmt und auch der Haarwuchs mit der Zeit langsam abnimmt.

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