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Pflege & Behandlung
Je nachdem, auf welche Art und Weise man sich seiner Intimbehaarung entledigt hat, hat man ein anderes Hautgefühl. Die Auswirkungen der jeweiligen Methode variieren von leichten Rötungen über Pickelchen bis hin zu ernst zunehmenden Hautschädigungen, welche aber äußerst selten bei zudem überempfindlichen Hauttypen auftreten.
Ganz ohne Blessuren geht es also auch hier nicht. Darum ist es wichtig, die enthaarte Haut richtig nachzubehandeln und zu pflegen.
Die Produktpalette ist breit gefächert und die Wahl nach dem richtigen Artikel hängt von unterschiedlichen Faktoren und Eigenschaften der Haut ab.
Wer seine Schamhaare mit dem Rasierer entfernt, sollte daran denken, scharfe Klingen zu nehmen, da stumpfe Klingen schneller zu kleinen Schürfungen und Verletzungen führen.
Beim Rasieren sollte schon währenddessen darauf geachtet werden, dass man ein mildes Rasiergel oder Rasierschaum benutzt. Auch Duschgel eignet sich, während andere auch ganz darauf verzichten und nur Wasser zu ihrer Nassrasur brauchen. Frauen und Männer, die eher zu trockener und leicht gereizter Haut neigen, sollten in jedem Fall Gel oder Schaum verwenden.
Zudem erhöht das Rasieren gegen den Strich, also entgegen der Wuchsrichtung, das Risiko von Pickeln und Hautirritationen.
Die Intimhaarentfernung wird durch geöffnete Poren und eine ebenmäßige Oberfläche erleichtert. Das Rasieren unter der warmen Dusche oder in der Badewanne und die Anwendung von einem Peelingmittel bereitet die Haut gut vor.
Die Damen und Herren, die ihr Lustzentrum wachsen, müssen zwar nicht mit Schnittverletzungen rechnen, aber es können ähnliche rote Pünktchen“ auftreten, die Haut ist gereizt und empfindlich.
Allerdings hat die Haut mehr Gelegenheit, sich zu beruhigen, da die Anwendung von Wachsstreifen dauerhafter ist. Zum Wachsen des Intimbereiches gehört zugegeben etwas Mut, vor allem bei den ersten Anwendungen (ähnlich wie beim Augenbrauen zupfen).
Nach der Enthaarung gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Haut zu pflegen. Hautöle (B. Babyöl) machen die Haut geschmeidig, weich und schützen vor dem Austrocknen, ebenso wie Aloe Vera und Jojoba-Wirkstoffe , die zu dem noch beruhigen. Auch Baby-Puder hat eine beruhigende und irritationshemmende Wirkung.
Genauso beliebt sind Cremes und Pflegebalsams, die es auch speziell für rasierte Haut gibt. Beim Kauf solcher Lotions, die es auch im Drogeriemarkt um die Ecke gibt, darauf achten, dass kein Alkohol enthalten ist, da er auf der gereizten Haut brennt und zu Juckreiz führt. Von alkoholhaltigen After Shaves ist folglich abzuraten.
Zu enge Kleidung scheuert oft über die empfindliche Haut und sorgt so für einen Ausschlag. Daher empfiehlt es sich, direkt nach dem Rasieren zu enge Slips oder Tangas im Schrank zu lassen.
Am einfachsten gelingt dies, wenn die Haare kurz vor dem zu Bett gehen entfernt werden und man nachts auf Unterwäsche verzichtet. Und das gefällt bestimmt nicht nur der zarten Haut.
Wenn der Intimbereich stark gerötet und leicht entzündet ist, schafft Wund- und Heilsalbe, z.B. Panthenol, Abhilfe.
Bei schwerwiegenden Irritationen, roten Flecken, Ausschlägen oder Entzündungen sollte ein Hautarzt aufgesucht werden, da es sich um eine allergische Reaktion oder ein Ekzem handeln könnte und weiteres Experimentieren mit diversen Mitteln die ganze Sache nur verschlimmert.
Gerade bei der Benutzungen von Enthaarungscremes ist Vorsicht geboten, da diese häufiger allergische Reaktionen auslösen und die Haut oftmals nach der Anwendung kribbelt und brennt. |
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